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Trainings-Ziel:
Wer preisgünstig beschaffen
will, denkt gleich an China. Verblüffend, jedoch plausibel ist die
These: ohne China als eine seiner günstigsten und wichtigsten
Beschaffungsquellen wäre Deutschland kaum in der Lage, den Titel
des Exportweltmeisters zu verteidigen. Die tatsächlich
realisierten Kostenvorteile aus der Beschaffung in China haben die
konkurrenzfähigen Preise vieler deutscher Endprodukte im globalen
Wettbewerb ermöglicht. China hat sich als Beschaffungsbasis nicht
nur für die lokalen Geschäfte sondern auch für das Globalsourcing
der deutschen Unternehmen etabliert. Mit der fortschreitenden
Umstrukturierung und dem Ausbau technischer Fähigkeiten der
dortigen Unternehmen gewinnt der chinesische Beschaffungsmarkt
immer mehr an strategischer Bedeutung.
Zahlreiche deutsche Unternehmen sind bereit, die sich in China
bietenden Vorteile in Anspruch zu nehmen und auszuschöpfen.
Erfolgreich sind aber nicht alle. Woran liegt das?
Eine BCG-Studie bestätigt, dass interkulturelle Kompetenz neben
der schlechten Marktransparenz die größte Herausforderung beim
Einkauf in China ist.
In diesem Seminar wird der Trainer mit den Teilnehmern zunächst
die vor allem kulturbedingten Faktoren herausarbeiten, die den
Erfolg von Einkaufsaktivitäten und -prozessen in China
beeinflussen. Gleichzeitig werden die Teilnehmer für die dabei
anzutreffenden Herausforderungen aus ökonomischer Sicht
sensibilisiert. Die Teilnehmenden erarbeiten praxisrelevante
Strukturen, die es Ihnen ermöglichen, bei Ihren
Einkaufsaktivitäten in China mit der notwendigen Sensibilität
sicher aufzutreten.
Zielgruppe:
Alle Personen, die ihre
Einkaufstätigkeiten und -prozesse mit Geschäftspartnern in China
gestalten und optimieren wollen.
Trainings-Inhalte:
-
Verbindliche und zeitgemäße Umgangsformen
-
Chinesische Kulturstandards mit
Denk-, Verhaltens- und Praxisrelevanz
-
Indirekte Kommunikation
-
Beziehungsorientierung und damit
verbundene außerordentlich ausgeprägte soziale Aspekte der
Geschäftsbeziehung (Guanxi
-
Informationsbeschaffung und –auswertung
zur Bewältigung der schlechten Markttransparenz
-
Lieferantenidentifizierung,
-audits und -auswahl
-
Lieferantenqualifizierung,
-entwicklung, und -betreuung (Pflege von Guanxi)
-
Aufbau der Zuliefererbasis von
einheimischen und ggf. auch von heimischen Lieferanten
(Kielwasserinvestitionen)
-
Dynamische Beschaffungslandschaft
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Do’s und Don’ts in
Beschaffungsprozessen
-
Kalkulation
(Gesamtkostenbetrachtung bzw. TCO)
-
Persönliches Vertrauen und
rechtlicher Vertrag
-
Preis- und Vertragsverhandlung mit
Lieferanten
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Vertragsmanagement
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Qualitätsstandards,
Qualitätsschwankung und Qualitätssicherung
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Terminkontrolle und
Lieferpünktlichkeit
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Begleitende Überwachung der
Vertrags- und Prozessabwicklung
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Krisen- und Changemanagement
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Aus- und Weiterbildung von lokalem
Beschaffungspersonal
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Schutz von Know-How,
Betriebsgeheimnissen und gewerblicher Rechtschutz
-
Rechtsdurchsetzung
Trainings-Methodik:
-
Fallbeispiele (CI) mit Videoclips
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Erfahrungsbericht und –austausch
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Rollenspiele mit dem chinesischen
Trainer
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Übungen in Einzel- und
Gruppenarbeit
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Wissenstests
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Kurze Vorträge und Diskussionen
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Interkulturelles Hintergrundwissen
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Seminarunterlagen
-
Begrenzte Teilnehmerzahl
-
Zweitägiges offenes Seminar
Seminarsprachen
Deutsch und/oder Englisch
Teilnahmegebühr:
Die Teilnahmegebühr für das
2-tägige Intensiv-Training beträgt pro Teilnehmer:
Euro 1290,- zzgl. MWSt.
KeSch Trainings bieten wir in
folgenden Sprachen an:
Bosnisch, Bulgarisch, Chinesisch, Estnisch, Dänisch, Englisch,
Finnisch, Französisch, Griechisch,
Indonesisch,
Italienisch, Japanisch,
Koreanisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Niederländisch,
Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch,
Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch,
Ukrainisch, Ungarisch
KeSch Experten kommen aus:
Bulgarien, China, Estland, Dänemark, England, Finnland,
Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Kanada, Kroatien,
Lettland Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen,
Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, der Schweiz, Serbien, der
Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Türkei, der Ukraine,
aus Ungarn und natürlich auch aus Deutschland. |